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Gamenseerunde der Mountainbiker

Datum: 13.05.2010    Beginn: 08.00     Ort: Bungalow

Herrentag „Gamenseerunde"

Durchwachsenes Wetter, kühle 8 Grad erlebten die Mountainbiker

auf ihrer Herrentagsrunde. Kurz nach 8 ging es los. Als erstes wurde der Baasee anvisiert, danach über das Freienwalder Stadion zum Teufelssee nach Falkenberg. Dort an der Mühle das obligatorische Bild geschossen weiter über Cöthen nach Leuenberg.

Durch den Gamengrund über Tiefensee Richtung Strausberg.

Den Imbiss, den Doreen, Lisa und Yvonne uns in Strausberg reichen wollten, erreichten wir mit einer halbstündigen Verspätung.

Schuld daran ist die Forstreform in Brandenburg. Vor der Reform, von der natürlich Forstarbeiter betroffen sind, müssen natürlich noch sämtliche Wälder gerodet werden. Dieses merkten wir dann, als wir uns ca. 1,5 Kilometer den Weg über kreuz und quer liegende gefällte Tannen und Kiefern bahnten, unter denen früher sich ein gut befahrbarer Waldweg befand.

Kurz vor Strausberg ist die eigentliche Schlüsselstelle der Runde, auf schmalen Forstwegen, an Sturz betrunkene, torkelnde, grölende, meist aus dem Mund übel riechende Gestalten muss man erst einmal vorbeiradeln, ohne selbst Schaden zu nehmen. Dieses Jahr hielt es sich mit diesen armseligen Gestalten im Rahmen, entweder lagen die schon betrunken in der Ecke oder bei der kalten Witterung schmeckte ihnen ihr geliebtes Öttinger nicht so recht.

Die drei Damen vom Grill froren schon, als wir endlich am vereinbarten Platz ankamen. Der Hungerast wurde in 20 Minuten bekämpft und schon ging es über Garzau, Garzin weiter Richtung Buckow. Dann über Pritzhagen nach Wriezen.

Hinter Pritzhagen wurde das Tempo mal wieder schärfer - sehr zum Leidwesen

eines namhaften Trainingskameraden, dem das Tempo allgemein für eine Herrentagsrunde oft zu hoch war. Aber da es sich um eine Pullerpause handelte, die man sich 1,5 Stunden vorher schon erbeten hatte, war das völlig in Ordnung. Nach 5 Stunden 41 Minuten 38 Sekunden Fahrzeit hatte man die 115 km lange Gamenseerunde geschafft und kam etwas geschwächt am Radsportbungalow an. Eine kleine Abteilung der Radwanderer unseres Vereines hatte extra auf uns gewartet und begrüßte uns.

Als Marco aus Strausberg kundtat, dass er fix und fertig wäre, ihm alles weh täte, da erstrahlte jemand aus unserer Gruppe.

Nämlich der, der von der 115 km langen Runde 110 km vorn das Tempo machte.

Wir (Er) hatten mal wieder alles richtig gemacht........

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